Lagerlogistik: Offerten und Preise vergleichen

Waren sicher lagern und zuverlässig abwickeln: Finden Sie eine passende Lagerlogistik und vergleichen Sie Offerten für Ihren Bedarf.

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Lagerlogistik passend zu Ware und Warenbewegung

Lagerlogistik umfasst mehr als eine freie Fläche. Sie verbindet Warenannahme, eindeutige Bestände, Lagerung und die richtige Bereitstellung bei Bedarf. Welche Arbeitsschritte Sie benötigen, entscheidet über die passende Lösung.

Paletten, Kleinteile oder sperrige Ware?

Geschlossene Paletten können anders gelagert werden als einzeln entnommene Artikel. Kleinteile benötigen häufig Fach- oder Behälterplätze; unregelmässige Güter können Bodenfläche und besondere Hilfsmittel beanspruchen. Geben Sie deshalb die tatsächliche Lagerform an, nicht nur ein Gesamtvolumen.

Bei Paletten zählen Länge, Breite, beladene Höhe, Gewicht und überstehende Ware. Eine Standardgrundfläche bedeutet nicht, dass jede beladene Palette in jedes Regal passt. Ob gestapelt werden darf, hängt von Ware, Verpackung und der zulässigen Belastung ab.

Den Bestand nachvollziehbar halten

Klären Sie bei der Annahme, was geprüft wird: nur die Zahl der Paletten oder auch Kartons, Artikelmengen und sichtbare Schäden. Ein unterschriebener Empfang ist nicht automatisch eine vollständige Qualitätskontrolle. Vereinbaren Sie, wie Abweichungen dokumentiert und an Sie gemeldet werden.

Für einzeln geführte Artikel braucht es eindeutige Artikelnummern und saubere Stammdaten. Chargen, Seriennummern und Verfallsdaten müssen bei Bedarf von Beginn an mitgeführt werden. FIFO bedeutet, zuerst eingelagerte Ware zuerst zu entnehmen; FEFO priorisiert das früheste Verfallsdatum. Das gewünschte Verfahren gehört vereinbart.

Ein Bestandsbericht sollte verfügbare, reservierte und gesperrte Ware unterscheiden. Legen Sie fest, wer Inventurdifferenzen untersucht und wann Bestandskorrekturen freigegeben werden. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Verkaufskanäle auf denselben Bestand zugreifen.

Einlagerung und Entnahmen mitplanen

Die benötigten Lagerplätze beschreiben den gleichzeitigen Bestand. Häufigkeit und Umfang von Ein- und Auslagerungen bestimmen dagegen die Arbeit. Ein ruhiger Saisonbestand ist nicht mit täglichen Einzelentnahmen aus vielen Artikeln vergleichbar.

Vereinbaren Sie Vorlauf für Anlieferungen und Abrufe, Öffnungszeiten, Rampentermine sowie die Bereitstellung für eigene oder fremde Transporteure. Eigenes Abholen bedeutet nicht automatisch freien Zugang zu allen Lagerbereichen. Für Kommissionierung, Verpackung, Etikettierung und Rücknahmen sind eigene Leistungsgrenzen sinnvoll.

Lagerpreise und Bearbeitung getrennt prüfen

Ein publiziertes regionales Tarifbeispiel rechnet für 6–29 nicht überstehende Standardpaletten CHF 15 pro Palette und Monat inklusive Mehrwertsteuer. Bei zehn passenden Paletten ergeben sich CHF 150 reine monatliche Lagerkosten. Ein- und Auslagerung, Personal, Transport und Versicherung kommen gesondert hinzu; das ist kein Preis für eine komplette Lagerlogistik. Das Beispiel gilt für 120 × 80 cm Grundfläche, bis 175 cm Höhe und ungefähr 500 kg je Palette ohne Überstand.

Vergleichen Sie ausserdem, ob belegte oder reservierte Plätze bezahlt werden und ob pro Tag, begonnenem Monat oder anderem Zeitraum abgerechnet wird. Mindestgebühren, Mengenstaffeln und die Freigabe leerer Plätze können den Gesamtbetrag verändern.

Lagerpreise und Bearbeitung getrennt prüfen
LeistungVergleichsfrage
LagerplatzWelche Masse, Höhe und Belastung sind enthalten?
WareneingangWird nach Palette, Artikelposition oder Zeit verrechnet?
EntnahmeGanze Einheit oder Zusammenstellen einzelner Artikel?
ZusatzarbeitSind Etiketten, Verpackung, Inventur und Retouren eingeschlossen?
LaufzeitWelche Mindestdauer, Kündigung und Räumungskosten gelten?

Eignung und Übergabe absichern

Lebensmittel, Medikamente, Chemikalien und temperaturgeführte Ware benötigen passende Bedingungen. Manche Lager nehmen bestimmte Produkte ausdrücklich nicht an. Melden Sie solche Anforderungen vorab und lassen Sie die Eignung für die konkrete Ware bestätigen; ein gewöhnliches Trockenlager ist keine automatische Alternative.

Prüfen Sie Versicherung, gedeckte Risiken, Bewertungsgrundlage und Selbstbehalt. Für einen Lagerwechsel braucht es eine abgestimmte Bestandsliste, einen Zähltermin und klare Zuständigkeiten beim Transport. Die Rückgabe der Daten und Waren bei Vertragsende sollte genauso geregelt sein wie der Einstieg.

Häufige Fragen

Ist Lagerlogistik dasselbe wie ein eigener Lagerraum?

Nein. Bei Lagerlogistik übernimmt der Dienstleister vereinbarte Warenbewegungen und Bestandsaufgaben. Bei einer reinen Raummiete bewirtschaften Sie den Bestand weitgehend selbst.

Muss ich den Platzbedarf exakt kennen?

Für eine erste Anfrage genügt eine realistische Menge mit Einheit. Vor der verbindlichen Einlagerung müssen Masse, Gewicht und die tatsächlich benötigten Plätze geklärt werden.

Kann ich einzelne Artikel statt ganzer Paletten abrufen?

Ja, wenn Kommissionierung vereinbart ist. Dafür braucht der Dienstleister Artikelnummern, Mengen und klare Abrufregeln. Diese Arbeit ist nicht automatisch im Lagerplatzpreis enthalten.

Ist die Ware automatisch versichert?

Nicht pauschal. Haftung des Lagerhalters und eine Warenversicherung sind unterschiedlich. Klären Sie Umfang, Wertansatz, Ausschlüsse und Selbstbehalt vor der Übergabe.